INTAKE BY WILDCARDTECH

Dokumente kommen an. INTAKE sortiert, verarbeitet, stellt zu.

Dokumenten-Routing für Verwaltungen. Eine Pipeline läuft ab dem ersten Konnektor, wird im laufenden Betrieb konfiguriert und sammelt alles, was sie noch nicht kennt, bis jemand es zuordnet.

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Apache 2.0 · Eigener Betrieb · Modellwahl je Aufgabe

Unbekannt · Stapel A14 Dokumente
Erkannt
Formular GewA 1
Typvorschlag
Gewerbeanmeldung
Regel
Felder extrahieren → prüfen → zuständige Stelle

ZugeordnetGewerbeanmeldung ist jetzt ein Typ — samt Regel.

INTAKE bildet aus unbekannten Dokumenten selbst Stapel. Aus einer Zuordnung entsteht ein Typ samt Regel, und der ganze Stapel wird verarbeitet. Dokumente und Werte sind beispielhaft.

* Die Pipeline ist das Produkt

Kein Menü. Eine Bühne.

INTAKE öffnet auf der Bühne, und die Bühne ist die Pipeline. Alles andere hängt an dieser Bühne: der Inhalt eines Pools, ein einzelnes Dokument, die Zuordnung eines Stapels, die Liste der Probleme.

01 Eingang Postfach SharePoint Scan / Upload Bürgerportal
02 Typ bestimmen Rechnung Bauantrag Gewerbeanmeldung Unbekannt — gesammelt bis zur Zuordnung
03 Aufgaben Felder extrahieren Angaben prüfen Zuständigkeit nachschlagen Freigabe — ein Mensch
04 Ausgang Dokumentenmanagement Sammelmail Teamkanal

UNBEKANNTDokumente, die auf eine Zuordnung warten

PROBLEMEwas ausfällt, was das bedeutet — und eine Aktion

01 — Das Problem

Dazwischen sitzt ein Mensch, der sortiert.

In einer Verwaltung kommen Dokumente über viele Wege an: das Postfach der Poststelle, SharePoint-Ablagen einzelner Ämter, der Scanner, das Bürgerportal. Jedes Dokument muss jemand ansehen, einordnen, weiterleiten — und bei Rechnungen, Anträgen und Widersprüchen auch Fristen im Blick behalten.

Die üblichen Werkzeuge dafür sind entweder Posteingangsregeln, die nur auf Absender und Betreff reagieren, oder Dokumentenmanagementsysteme, die ablegen, aber nicht verstehen.

INTAKE übernimmt das Sortieren und Vorbereiten. Der Mensch bleibt dort, wo er gebraucht wird: bei der Freigabe.

02 — Grundsätze

Drei Grundsätze.

ANichts muss vorher fertig sein

Ein Konnektor reicht, um zu starten. Was die Pipeline noch nicht zuordnen kann, sammelt sie — und verarbeitet es nach, sobald jemand die Zuordnung angelegt hat. INTAKE bildet aus unbekannten Dokumenten selbst Stapel ähnlicher Dokumente. Ordnet eine Sachbearbeiterin einen Stapel zu, entsteht daraus ein neuer Typ samt Regel. Die Pipeline wächst im Betrieb, nicht im Projekt davor.

BMensch im Prozess

Eine Freigabe ist ein normaler Schritt in der Pipeline, kein Sonderfall. Jeder Schritt, den ein Agent ausführt, wird protokolliert und ist im Verlauf des Dokuments prüfbar: welches Feld mit welcher Sicherheit erkannt wurde, welche Zuständigkeit nachgeschlagen wurde, welche Antwort entworfen wurde. Schreibende Aktionen nach außen — etwa Anwohner informieren — brauchen immer eine menschliche Bestätigung.

CJede Änderung wird getestet, bevor sie gilt

Wer einen Erkennungs-Prompt, ein Extraktionsschema oder eine agentische Aufgabe ändert, testet gegen Dokumente, deren Ergebnis Menschen bereits bestätigt haben. Der Editor zeigt, was richtig, was verwechselt und was unter der Schwelle ist — und was gegenüber dem Live-Stand besser oder noch falsch ist. Übernehmen ist erst nach einem Testlauf mit dem aktuellen Stand möglich. Laufende Dokumente bleiben auf der alten Version.

03 — Rollen

Zwei Rollen, eine Oberfläche.

Die Sachbearbeitung arbeitet im Modus Live.

Pools, Stapel, Freigaben, Probleme. Konfiguration ist ausgeblendet — die Bühne zeigt, was zu tun ist.

Die Administration schaltet in den Modus Bearbeiten um.

Dasselbe Bild, ergänzt um Griffe, Plus-Punkte und Einstellungen an derselben Stelle. Änderungen gelten sofort für neue Dokumente; was bereits wartet, kann erneut verarbeitet werden.

Es gibt keine getrennte Admin-Anwendung, in der man erst lernen muss, wo was liegt.

04 — Im Betrieb

Was im Betrieb passiert.

Unbekanntes zuordnen

Der Zähler „Unbekannt“ öffnet die Stapel, die INTAKE gebildet hat, jeweils mit einem Typvorschlag. „Für alle anwenden + Regel anlegen“ macht aus einem Stapel einen neuen Typ mit eigener Regel; der Zähler sinkt, der neue Typ erscheint in der Pipeline. Rückgängig ist möglich.

Freigeben

Das Dokument-Detail zeigt links den Scan, in der Mitte die extrahierten Felder mit ihrer Erkennungssicherheit, rechts den Verlauf aller Agentenschritte. Drei Aktionen: Freigeben und zustellen, Rückfrage senden, anderen Typ wählen.

Zustellen

Jeder Ausgang hat seine Zustellwege — SharePoint sofort, Sammelmail am Nachmittag, Hinweis im Teamkanal. Wege lassen sich pausieren und wieder aktivieren.

Probleme beheben

Ein abgelaufenes Token, ein unlesbarer Scan, ein fehlender Kanal, eine ablaufende Widerspruchsfrist: Jedes Problem nennt, was ausfällt, was das bedeutet, und hat genau eine Aktion. Kein Fehlercode, den man erst nachschlagen muss.

05 — Einrichten

Was sich einrichten lässt.

Sieben Editoren. Jeder testet gegen Dokumente, deren Ergebnis Menschen bestätigt haben.

Konnektor
Postfach, SharePoint, Scan/Upload oder Portal anbinden. Hinzufügen erst nach erfolgreichem Verbindungstest.
Typ bestimmen
Erkennungs-Prompt je Dokumenttyp, mit Abgrenzung zu verwechselbaren Typen und Gegenbeispielen aus dem Test.
Felder extrahieren
Schema je Typ mit 16 Datentypen — von Text und Datum bis IBAN, USt-IdNr. und PLZ. Versioniert; laufende Dokumente bleiben auf ihrer Version.
Agentische Aufgabe
Prompt, Werkzeuge und Modell. Testlauf mit Beispielanfragen, bei dem jeder Agentenschritt mit Treffer und Dauer sichtbar wird.
Werkzeuge und MCP
Externe Funktionen über das Model Context Protocol anbinden und einzeln freigeben. Schreibende Funktionen verlangen eine menschliche Bestätigung.
Zuständigkeiten
Organigramm aus dem Geschäftsverteilungsplan einlesen. Leistungen hängen an Stellen, Stichworte ergänzen die Bürgersprache, und Abweichungen zum PDF werden sichtbar.
Buchstabenaufteilung
Teams, die nach Anfangsbuchstaben des Nachnamens aufgeteilt sind, mit Regeln für Namenszusätze, Umlaute und Doppelnamen — und Grenzfall-Tests.

06 — Datenhoheit

Die Modellwahl liegt bei Ihnen — je Aufgabe.

Die Wahl ist eine Einstellung, keine Architekturentscheidung — ein Dokumenttyp mit personenbezogenen Daten kann auf dem eigenen Modell bleiben, während unkritische Aufgaben ein größeres Modell nutzen.

Eigenes RechenzentrumEin offenes Modell auf Ihrer Hardware
EU-CloudEin Modell bei einem europäischen Anbieter
Hyperscaler, EU-RegionEin größeres Modell, wo es zulässig ist

Abfragen in Fachverfahren — etwa im Melderegister — werden protokolliert. Was ein Agent nachgeschlagen hat, steht im Verlauf des Dokuments.

07 — Beispiel

Lindenfurt, eine Beispielstadt.

Fiktiv: 60.000 Einwohner, eine Poststelle und sechs Ämter. Die Pipeline „Posteingang Rathaus“ nimmt Dokumente aus dem Postfach der Poststelle, zwei SharePoint-Ablagen, dem Scanner und dem Bürgerportal an.

Eine Rechnung

  1. 01Kommt per Mail von Elektro Brandt
  2. 02Als Typ Rechnung erkannt
  3. 03Rechnungsnummer, Betrag, IBAN und Fälligkeit extrahiert
  4. 04Bestellnummer geprüft
  5. 05Von einer Sachbearbeiterin der Kämmerei freigegeben
  6. 06Ins DMS der Kämmerei zugestellt, mit Verlauf

Eine Bürgeranfrage

  1. 01Baulärm am Kirchweg, über das Portal
  2. 02Wissen der Verwaltung durchsucht
  3. 03Zuständigkeit nachgeschlagen
  4. 04Ausnahmegenehmigung über eine MCP-Funktion geprüft
  5. 05Antwort entworfen
  6. 06An das Ordnungsamt — zur Freigabe, nicht zum Versand

08 — Klein anfangen

Ein Konnektor, ein Dokumenttyp, eine zuständige Stelle.

Von dort wächst die Pipeline im Betrieb — mit jedem Stapel, den jemand zuordnet. INTAKE läuft in Ihrer Infrastruktur; Dokumente, Verlauf und Audit-Log bleiben im Haus. Wir zeigen Ihnen INTAKE an Ihrem eigenen Posteingang.

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Quellcode

Der Quellcode ist noch nicht veröffentlicht.

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